Ereignis

„Aber lass die Gerechtigkeit wie ein Fluss dahinrollen“*


Veranstaltungsdetails


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Sprachen: ES / EN (Übersetzung bereitgestellt) 

HINTERGRUND

Die möglichen negativen Auswirkungen von Unternehmensaktivitäten auf unsere menschliche Familie und unser gemeinsames Zuhause darunter gewesen langjährig Anliegen der Glaubensgemeinschaften u vor kurzem haben sie auch funktions auf der Tagesordnung von Entscheidungsträgern, oft als Reaktion auf Aufrufe sozialer Bewegungen und betroffener lokaler Gemeinschaften. Gemeinden in Lateinamerika sind besonders betroffen. Der Einsturz des Brumadinho-Staudamms im Jahr 2019 verdeutlichte die Notlage von Gemeinden, die allein gelassen wurden und den Folgen tödlicher Fahrlässigkeit von Unternehmen ausgesetzt sind. Vom Bergbau betroffene Gemeinden stehen zunehmend unter Druck, da die Suche nach für die Energiewende entscheidenden Rohstoffen die Rohstoffgewinnung intensiviert.  

Im Februar dieses Jahres legte die Europäische Kommission einen Vorschlag vor für eine Richtlinie (die Corporate Sustainability Due Diligence, CSDD), die für große Unternehmen, die in der EU tätig sind, eine Verpflichtung einführen würde, Schäden an Menschenrechten und der Umwelt, die sie möglicherweise verursacht oder zu denen sie beigetragen haben, in ihrer gesamten Wertschöpfungskette zu verhindern und zu beenden. Gleichzeitig laufen in Genf Gespräche über die Verabschiedung eines rechtsverbindlichen Instruments zu Wirtschaft und Menschenrechten.  

Diese Veranstaltung dient dazu diskutieren aktuellen politischen Initiativen auf diesem Gebiet, und verbinden sie mit den Erfahrungen von lokal Gemeinschaften, Glaubensführer und politische Entscheidungsträger.  

PROGRAMM

Moderation: Josianne Gauthier, Generalsekretär, CIDSE  

4.30–4.35 Einführung in die Veranstaltung durch den Moderator
4.35–4.45 Eröffnungsrede von Saum. Karte. Jean-Claude Hollerich SJ, Präsident des COMECE 

BLOCK 1: Erfahrungen aus Brumadinho
4.45–5.05 A c
Gespräch mit Bischof Vicente de Paula Ferreira, Weihbischof der Erzdiözese Belo Horizonte und Mitglied der bischöflichen Sonderkommission für integrale Ökologie und Bergbau der Brasilianische Nationale Katholische Bischofskonferenz (CNBB) (Brasilien) und Jua Carlos Osorio Arenen, Leiterin der Sozialpastoral, Diözese von Caldas (Kolumbien)

BLOCK 2: Wie reagiert die Europäische Union auf das Risiko negativer Auswirkungen von Unternehmensaktivitäten?
5.05-5.20  Ein Gespräch mit Javier Martín Cerracin, Referentin, Menschenrechte, Europäischer Auswärtiger Dienst

BLOCK 3: Kann ein EU-/internationales Gesetz etwas bewirken?
5.20–5.40 A cGespräch mit Constanza del Pilar Carvajal Vargas, Rechtsanwalt, Mitglied des Kollektivs Rios y Reconciliación und des Territorio y Vida (Territorium und Leben) (Kolumbien) und Pedro Landa Mitglied der Impulsgruppe von Kirchen und Mineria, Ökologe aus Tegucigalpa, Honduras)

5.40-5.55  Fragen und Antworten mit dem Publikum  

5.55–6.00 Schlussbemerkungen und Zusammenfassung  

 

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* (Amos 5:24)

  Diese Veranstaltung wird von der Europäischen Union mitbegründet.  Die Inhalte liegen in der alleinigen Verantwortung der Organisatoren und Referenten und spiegeln in keiner Weise die Ansichten der Europäischen Union wider. 

 

 

 

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