Soziale Gerechtigkeit und Solidarität sind laut katholischen Organisationen – CIDSE – unerlässlich, um die Klimakrise anzugehen

Soziale Gerechtigkeit und Solidarität sind laut katholischen Organisationen unerlässlich, um die Klimakrise anzugehen

CIDSE Pressemitteilung nach der Veröffentlichung der Bericht über „Impacts, Adaptation and Vulnerability“ des International Panel on Climate Change 


Der neue Bericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC), gestützt auf solide wissenschaftliche Forschung, ist glasklar: Folgen des menschengemachten Klimawandels, angeheizt hauptsächlich durch das Verbrennen von fossile Brennstoffe, intensivieren sich schnell. Diese Auswirkungen erfahren praktisch alle Menschen, Tiere und Pflanzenarten über den Planeten und sind bereits sehr stark. Dem Bericht zufolge werden künftig alle bewohnten Regionen der Erde von extremen Wetterereignissen wie Dürren, Überschwemmungen und Hitzewellen betroffen sein. Ohne dringende und transformative Maßnahmen zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1.5 °C wird die Anpassung kostspieliger, ineffizienter und in manchen Fällen unmöglich. Verluste und Schäden werden ebenfalls zunehmen und einige der Auswirkungen werden irreversibel sein. 

Es gibt ein wichtiges Element von globale Gerechtigkeit in diesem düsteren Szenario. „Die ärmsten Menschen, wie einige der Gemeinschaften, mit denen wir in Afrika zusammenarbeiten, sind nicht für die Klimakrise verantwortlich, aber sie leiden bereits am meisten. Sie sind auch finanziell am wenigsten gerüstet, um mit den Auswirkungen des Klimawandels fertig zu werden. Tausende von Gemeinden in mehreren Teilen Afrikas wie Madagaskar, wo ich herkomme, erleben ein sehr unberechenbares Klima, wechselnde Dürren und Taifune, die so viel Chaos im Leben vieler Menschen anrichten, insbesondere der Armen und Schwächsten. Viele von ihnen erreichen die Grenzen der Anpassung" sagte Pater Germain Rajoelison von SECAM, dem Symposium der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar. 

Die Betonung von CIDSE liegt darauf, dass es konkrete gibt Lösungen auf globale Probleme, wenn die Menschheit gemeinsam und real handelt Solidarität. Der IPCC schließt sich der Ansicht von CIDSE zu Strategien an, die Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel vorantreiben sollten, wie z inklusive und faire Politik zur Eindämmung der Klimakrise und Priorisierung Risikominderung, Gleichheit und Gerechtigkeit Klimaresilienz effektiv aufzubauen.  

„CIDSE begrüßt den Aufruf, gemeinsam und solidarisch für den Planeten zu handeln. Es liegt in unserer Verantwortung, für unsere zu sorgen gemeinsames Zuhause, respektieren Sie seine friedliche und gesunde Umwelt und nutzen Sie seine Ressourcen weise und mit Sorgfalt. Dies erfordert eine ständige globale Anstrengung, aber wir haben keine Angst vor einem großen Unterfangen, wenn wir es gemeinsam tun und wenn niemand zurückbleibt. Konkret sollte Solidarität in Form eines gemeinsamen, aber differenzierten Verantwortungsansatzes erfolgen.“ sagte Josianne Gauthier, CIDSE-Generalsekretärin.  

Als glaubensbasierte Organisation ermutigt CIDSE die ökologische Umwandlung für den Schutz des Planeten benötigt wird und fordert transformative Ansätze wie z Agrarökologie – die in den IPCC-Berichten als wirksame Anpassungsoption identifiziert wird –, eine Schlüsselrolle bei der Anpassung an den Klimawandel zu spielen, dabei zu helfen, Ökosysteme zu erhalten und wiederherzustellen und gleichzeitig zusätzliche Vorteile für die Minderung zu bringen. Die Agrarökologie hat in der Tat gezeigt, dass sie die Verwirklichung des Rechts auf Nahrung unterstützt und gleichzeitig blühende Gemeinschaften und Biodiversität fördert. 

CIDSE wiederholt seine Forderung nach erhöhte Klimafinanzierung und fordert die Regierungen insbesondere auf, ihre Verantwortung für die Klimafinanzierung zu verstärken, ihre nationalen Klimaziele (NDCs) zu überarbeiten und zu aktualisieren und die Bemühungen um einen erfolgreichen Ausstieg aus allen fossilen Brennstoffen zu beschleunigen, um die globale Erwärmung unter 1.5 °C zu halten. Der jüngste IPCC-Bericht unterstreicht deutlich, dass die bestehende Finanzierung zur Anpassung an den Klimawandel nicht ausreicht, um auf die sich verschärfenden Auswirkungen des Klimawandels in den Entwicklungsländern zu reagieren. 



HINWEISE AN DIE HERAUSGEBER: 
[VORLÄUFIGE VOLLAUTOMATISCHE TEXTÜBERSETZUNG - muss noch überarbeitet werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.] Für eine detailliertere Anleitung gehen Sie bitte auf: CIDSE-Bericht (2021): Verbesserung des begrenzten Zugangs der Zivilgesellschaft zum grünen Klimafonds.
Lese den IPCC-Bericht „Impacts, Adaptation and Vulnerability“ des International Panel on Climate Change. 

MEDIENKONTAKT: Valentina Pavarotti, CIDSE-Kommunikationsmanagerin, Pavarotti(at)cidse.org

Titelbild: Hurrikan Tomas überschwemmt die Straßen von Gonaives, Haiti. Foto-ID 465289. 06. UN-Foto/UNICEF/Marco Dormino

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