aTerra-Projekt: Verbindung lokaler Lebensmittelsysteme und -gemeinschaften - CIDSE

aTerra-Projekt: Vernetzung lokaler Lebensmittelsysteme und -gemeinschaften

Margarida Alvim ist die Koordinatorin der aTerra Projekt in Portugal und Teil der Fundação, Fé e Cooperação (FEC). In diesem Interview erzählt sie die Geschichte dieses Projekts und wie es mit dem Ziel geboren wurde, lokale Lebensmittelproduzenten mit lokalen Schulen und lokalen politischen Entscheidungsträgern zu verbinden, um sowohl die nachhaltige Produktion und den Konsum nachhaltiger Lebensmittel zu verbessern als auch den portugiesischen ländlichen Raum einzubeziehen und neu zu beleben Gebiete aus dem Zentrum und dem Norden, die oft ausgeschlossen sind.

 

Die kleinbäuerliche Familienlandwirtschaft ist zwar die weltweit am weitesten verbreitete Form der Landwirtschaft, sie ist jedoch durch das Ausmaß der großbäuerlichen industriellen Landwirtschaft bedroht. Die Globalisierung der Lebensmittelproduktion hat zu einem System geführt, in dem einige Unternehmen unter anderem die Lieferung von Saatgut, die Verarbeitung und den Vertrieb kontrollieren. Dennoch haben im Laufe der Jahre viele beobachtet, dass wir die sozioökonomischen und ökologischen Grenzen dieses Modells kennen.

aTerra wurde mit dem Ziel gegründet, lokale Gemeinschaften mit lokalen Landwirten in Kontakt zu bringen und die notwendigen Verbindungen zwischen Landwirten und lokalen Behörden herzustellen. Auf diese Weise zielt das Projekt darauf ab, durch die nachhaltige Produktion und den nachhaltigen Verbrauch von Lebensmitteln eine belastbare, lokale und nachhaltige Entwicklung zu erreichen.

aTerra wurde im Februar 2014 ins Leben gerufen und kombiniert lokale Trainings zum Kapazitätsaufbau und zur Integration von Kleinbauern, Sensibilisierung und Einbeziehung der Jugend durch Entwicklungserziehung in lokalen Schulen und ermöglicht die Verbindung zwischen lokalen Landwirten und lokalen Behörden. lokale Netzwerke stärken.

Mit Blick auf die ländliche Entwicklung zielt das Projekt darauf ab, die Politik der nachhaltigen Entwicklung mit der Realität der Menschen vor Ort zu verknüpfen, wobei die Besonderheiten des ländlichen Raums zu berücksichtigen und sie mit globalen Bewegungen und Kämpfen um den Übergang zu nachhaltigerem und ökologischem Bewusstsein zu artikulieren sind Arten zu leben.

Der aTerra Die Erfahrung ist ein anschauliches Zeugnis dafür, wie Bürger und Kleinbauern die Kontrolle über die Nahrungsmittelproduktion wiedererlangen, um die Menschen wieder mit den Nahrungsmitteln und den Menschen, die sie produzieren, in Verbindung zu bringen und gleichzeitig ein starkes Gefühl von Gemeinschaft und Solidarität zu schaffen Für die Umwelt.

Weitere Informationen hier: http://www.projetoaterra.org/

Sehen Sie sich die aTerra-Projektdokumentation an hier

Unten das Interview mit Margarida Alvim:

 

 

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