Pressemitteilung: Veröffentlichung eines öffentlichen Aufrufs an die Staats- und Regierungschefs der Welt vor dem UN-Gipfel für nachhaltige Entwicklung - CIDSE
Pressemitteilung

Pressemitteilung: Veröffentlichung eines öffentlichen Aufrufs an die Staats- und Regierungschefs vor dem UN-Gipfel für nachhaltige Entwicklung

Einflussreiche Stimmen fordern die Staats- und Regierungschefs der Welt auf, mehr für soziale Gerechtigkeit und Gleichheit für die Menschen und den Planeten zu tun

#imperativetochange

Eine Gruppe führender Stimmen hat sich zusammengeschlossen, um einen größeren Ehrgeiz bei der Bekämpfung sozialer Ungerechtigkeiten zu fordern. Sie fordern eine neue Betonung der Begriffe Wohlbefinden, Fürsorgekultur und gemeinsamer Wohlstand. Die gemeinsame Erklärung, die von politischen Entscheidungsträgern, Schriftstellern, Aktivisten, Religionsführern und Vertretern der Zivilgesellschaft gemeinsam unterzeichnet wurde, wurde kurz vor dem Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New York (25-27 September) und vor der Ansprache des Papstes an die Vereinten Nationen veröffentlicht Generalversammlung (25 September), in der er die Staats- und Regierungschefs der Welt auffordern soll, die Armen und Schwachen in den Mittelpunkt ihrer Entscheidungen zu stellen.

Der von CIDSE (Internationales Bündnis von 17 Entwicklungsagenturen) koordinierte Aufruf brachte eine Reihe führender Stimmen zusammen. Unter den Unterzeichnern waren Viviane Reding (ehemalige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und Mitglied des Europäischen Parlaments, Luxemburg), Susan George (PhD, Präsidentin, Transnationales Institut), Hilal Elver (Professorin für Recht, Türkei, und UN-Sonderberichterstatterin) über das Recht auf Nahrung), Bill McKibben (Mitbegründer 350.org), Georges Bach (Mitglied des Europäischen Parlaments, Luxemburg), Pa Ousman Jarju (Minister für Umwelt, Klimawandel, Wasserressourcen und Parks und Wildtiere in Gambia), Mamadou Goita (Insitut de Recherche für Alternativen au Développment en Afrique), Mgr. Theotonius Gomes (emeritierter Weihbischof von Dhaka, Konferenz der Föderation der asiatischen Bischöfe), Naderev „Yeb“ Saño (Leiter der Volkspilgerreise für Klimaschutz, OurVoices), Kumi Naidoo (Exekutivdirektor, Greenpeace International), Nicolas Hulot, ( Sonderbeauftragter des Präsidenten der Französischen Republik für den Schutz des Planeten), mehrere Vertreter des CIDSE-Netzwerks und viele andere.

Die Erklärung, die nur 70 Tage vor der 21ten Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention (COP 21) erschien, begrüßte die wachsende Zahl religiöser Führer aus der ganzen Welt, die sich weiterhin zum Klimawandel äußern: den Enzyklika-Brief Laudato Si 'über unser gemeinsames Zuhause, die islamische Erklärung zum Klimawandel und die Lambeth-Erklärung, die von Glaubensführern in Großbritannien unterzeichnet wurde, sind Beispiele für dieses Engagement.

Mit den Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) sollen laut Aussage viele der dringendsten Herausforderungen der Gegenwart bewältigt, aber grundlegende Widersprüche in der Weltwirtschaft nicht überwunden werden. Sie gehen die ungerechten Regeln für Finanzen, Steuern, Handel und Investitionen nicht an, warnten die Unterzeichner und argumentierten, dass dies wesentliche Elemente des Strukturwandels seien, der erforderlich sei, um die Ursachen für Armut und Ungleichheit zu beseitigen.

In der Zwischenzeit waren die Staats- und Regierungschefs der Welt aufgefordert, Grenzen für die Gewinnung natürlicher Ressourcen zu setzen, eine gerechte Aufteilung der natürlichen Ressourcen zu vereinbaren, dem Einfluss fest verankerter Interessen zu widerstehen und der Macht transnationaler Unternehmen entgegenzuwirken, die die öffentliche Politik beeinflussen.

Sie wurden auch aufgefordert, die Finanzierung von schmutziger Energie auf eine dezentrale, gemeindenahe Erzeugung erneuerbarer Energie umzuleiten, das Finanzsystem zu transformieren, um die Entstehung nachhaltiger Alternativen zu unterstützen, die Systeme zu reformieren, die die Mehrheit der Welt von der Festlegung globaler Steuerregeln und des Handels ausschließen Vereinbarungen und andere Bereiche, die einen großen Einfluss auf sie haben.

Darüber hinaus forderten die Unterzeichner die Staats- und Regierungschefs der Welt auf, marginalisierten Gruppen wie Indigenen und Migranten zu gestatten, am Verhandlungstisch für sich selbst zu sprechen.

Die vollständige Erklärung kann gelesen werden hier und im Anhang heruntergeladen.

Kontakt:

Valentina Pavarotti
CIDSE Media & Communication Officer
Mobil: + 32 (0) 491 39 54 75 T: + 32 (0) 2 2824073
pavarotti (at) cidse.org

 

 

Public_Statement_Sept_2015_Final_EN_with_signatures.pdf
Public_Statement_Sept_2015_FRE_with_signatures.pdf
Öffentlicher_Statement_SPA_final_with_signatures.pdf
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